Schloss Peterhof nahe St. Petersburg
Zahllose Springbrunnen am Schloss Peterhof

Flusskreuzfahrten Russland

Einzigartige Flusskreuzfahrten in Russland von Moskau bis nach St. Petersburg oder auf der Wolga nach Südrussland bis Wolgograd und Astrachan. Erleben Sie auch das ländliche Russland mit seinen vielfältigen Facetten und freundlichen Menschen auf einer sicheren und bequemen Flussfahrt.

Sie erleben die beiden russischen “Hauptstädte“ Moskau und St. Petersburg mit unermesslichen Kunstschätzen und durchfahren Landschaften an Wolga, Svir und Newa. Sie besuchen großartige Städte mit viel Kultur und Tradition, ehrwürdige alte Klöster, pittoreske Dörfer, beeindruckend weite Landschaften, den größten See Europas und Städte mit prachtvollen Bauten. Sie fahren über die große künstliche Wasserstraße, den Wolga-Baltik-Kanal und den Weißen See sowie den Ribynsker Stausee. Diese Flusskreuzfahrt besticht durch verzauberte Landschaften sowie spannende Facetten der russischen Vergangenheit und Gegenwart.

Informationen

GROSSE STÄDTE, BREITE FLÜSSE, UFERLOSE SEEN UND WEITES RUSSLAND

„Mütterchen Wolga“ - der größte Strom Europas
Mit 3.534 Kilometer Länge ist die Wolga Europas längster und wasserreichster Fluss. Er breitet für uns seine Arme aus und empfängt uns von Anfang an mit der sprichwörtlichen russischen Gastfreundschaft. Hier lebt die russische Seele, denn die Wolga ist ein Fluss, der vom ganzen Volk verehrt wird.
Russland von seiner schönsten Seite genießt man am besten bequem auf einer Flussreise. Eine Flusskreuzfahrt durch das Land der Zaren besticht durch verzauberte Landschaften und spannende Momente der russischen Vergangenheit und Gegenwart. Unser komfortables Flusskreuzfahrtschiff ist nun für die nächsten Tage unser schwimmendes Hotel. Es ist unser zu Hause, wir müssen nicht aus dem Koffer leben, werden mit landestypischen Spezialitäten verwöhnt und bekommen dazu ein vielfältiges Unterhaltungs- und Ausflugsprogramm geboten.

Mutter aller Städte – Moskau, das Machtzentrum Russlands
Moskau ist der Ausgangspunkt unserer Reise. Das bei weitem schönste Panorama dieser riesigen Stadt liegt heute im strahlenden Sonnenschein vor uns. Zu sehen ist es hoch über der Moskwa von den Sperlingsbergen. Es ist der erste und gleichsam überwältigende Eindruck von der Metropole, deren Fülle uns ganze zwei Tage in Atem und auf den Beinen halten wird, bevor das große Erlebnis Flusskreuzfahrt von Moskau nach Sankt Petersburg startet.
Moskau ist mit mehr als 12,5 Millionen Einwohnern eine der größten Städte der Erde und mit Abstand die größte Stadt in Russland. Die bis in die Wolken ragenden Glastürme von Moscow City prägen die neue Skyline der russischen Hauptstadt. Absoluter Mittelpunkt ist und bleibt aber der Rote Platz. Rot bedeutet im Russischen so viel wie schön. Wir schauen auf die Türme und Mauern des Kremls und stehen staunend vor der mit verspielten Mustern und strahlenden Farben geschmückten Basilius-Kathedrale.
Wir besuchen die Christi-Erlöser-Kathedrale, die Platz für bis zu 10.000 Gläubige bietet, bestaunen die stalinistischen Zuckerbäckerbauten, das schicke Warenhaus GUM und das Bolschoj-Theater.
Danach geht es 80 Meter in die Tiefe zu den Moskauer-Palästen im Untergrund. Ein neonbeleuchtetes M bezeichnet die Eingänge der mehr als 150 Stationen der Moskauer Metro. Jede Station ist ein Kunstwerk für sich. Das Streckennetz ist fast 300 Kilometer lang und befördert täglich bis zu 10 Millionen Menschen.
Moskauer Nächte sind nicht zum Schlafen da. Am Abend verwandelt sich die ganze Stadt in ein Lichtermeer. Die historischen Bauwerke erstrahlen im Glanz der Scheinwerfer besonders schön und hinterlassen einmalige und unvergessliche Eindrücke.
Die Nacht endet mit einem Besuch im Café Puschkin. Alles begann damit, dass der französische Chansonnier Gilbert Bécaud in seinem späteren Welthit Nathalie seinen Herzenswunsch besang: mit der Geliebten im Café Puschkin sitzen. Nachdem Fans aus aller Welt nach diesem Ort suchten, der aber nur in Bécauds Phantasie existierte, eröffnete ein findiger Geschäftsmann 1999 das gleichnamige Café in einem Stadtpalais aus dem 19. Jahrhundert. Am Eröffnungstag sang Gilbert Bécaud Nathalie.

Flussfahrt von Moskau nach St. Petersburg
Wir verlassen die Großstadt. Für die nächsten Tage genießen wir ab jetzt an Bord und an Land alle Annehmlichkeiten, die eine Flusskreuzfahrt in Russland so einmalig machen.
Unsere Zeitreise durch das Zarenreich beginnt. Fröhliche Marschmusik klingt aus den Bordlautsprechern zum Ablegen auf die 1.777 Kilometer lange Flussreise von Moskau nach St. Petersburg. Dabei sind 18 Schleusen mit bis zu 14 Metern Hubhöhe zu durchfahren, 162 Meter Höhenunterschied insgesamt.
Auf der Wolga geht die Reise zunächst bis Uglitsch. Die altehrwürdige Stadt empfängt uns mit dem Geläut der Kreml-Glocken und lädt zum Rundgang mit Besuch der Dmitrij-Blut-Kirche. Überall leuchten hier Zwiebelkuppeln von Kirchen in Gold, Grün und Blau.

Russische Seen-Sucht
Diese Flusskreuzfahrt führt durch einzigartige russische Landschaften. Die Luft, den Fluss, die Seen, das Leben alles das kann man riechen und schmecken. Stundenlang bietet ein Flusstag an Deck oder im Panorama-Salon das ganz große Flusskino live. Ein Leben wie in einer Postkartenlandschaft, nur das Motiv ändert sich ständig. In dieses Land kann man sich verlieben. Wir durchfahren Seen ohne Ufer: Der Ladogasee ist Europas größter Binnensee und mehr als 30-mal so groß wie der Bodensee. Der Onegasee ist der zweitgrößte Süßwassersee des Kontinents; auch hier ist kein Land in Sicht. Dafür Schaumkronen auf den Wellen und ein ganz leichter Seegang. Wer es nicht besser weiß, wähnt sich auf dem Atlantik.
Das Bordprogramm ist bunt und abwechslungsreich. Chefreiseleiterin Maria und ihr Team sind rund um die Uhr im Einsatz, geben uns Russisch-Unterricht, laden zur Tanzstunde, bemalen mit uns eine Matrjoschka und sind selbstverständlich auch bei der täglichen russischen Tee-Zeremonie dabei.
Zum Tagesausklang besuchen wir das traditionelle Wodka-Seminar im Bordrestaurant. Die Favoriten an diesem Abend sind der Pfeffer- und der Zitronenwodka. Vor dem anschließenden russischen Abendessen werden wir vom weichen Licht eines einzigartigen Sonnenuntergangs auf dem Fluss umschmeichelt.

Russische Freilichtkultur
Maria stimmt uns auf die nächsten Sehenswürdigkeiten ein. In perfektem Deutsch beantwortet sie jede noch so abwegige Frage geduldig und kompetent. Jetzt wissen wir, dass das Ensemble Kischi zu den Perlen der Holzarchitektur gehört. Ein Kunstwerk vor allem dadurch, dass es nur aus Holz und zerbrechlichen Schindeln besteht und der Legende nach ohne einen einzigen Eisennagel zusammengefügt wurde. Kischi ist ein einmaliges Beispiel menschlichen Schaffens und schon oft als Achtes Weltwunder bezeichnet worden.
Das Dorf Mandrogi ist ein ehemaliges Fischerdorf und wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg als Museumsdorf neu erbaut. In typischen Holzhäusern wohnt heute eine recht junge Bevölkerung, vor allem Künstler und Handwerker. Traditionelle Kunst zum Anfassen und Mitmachen. Präsident Putin hat hier auf der Töpferscheibe ein Tongefäß getöpfert und eine russische Matrjoschka bemalt.

Willkommen in Sankt Petersburg
Nach Passage des Ladogasees passieren wir Schlüsselburg, vor der Festung Kronstadt wichtigstes Bollwerk gegen Eindringlinge aus der Ostsee. Hinter uns liegen bereits fast tausend Fluss-See-Kilometer und nun beginnt unsere Flussfahrt auf der Newa mit Kurs auf St. Petersburg. Die Kulturmetropole liegt an der Flussmündung in die Ostsee. Von ihren 4,9 Millionen Einwohnern wird sie zärtlich Piter genannt.
Drei ganze Tage gibt es viel zu sehen, aber auch zu gehen. Unsere Reiseleiter führen uns mit ihrem einzigartigen Wissen charmant durch dieses architektonische Gesamtkunstwerk. Diese Stadt hat viele Gesichter: Der imposante, 4,5 Kilometer lange Newski-Prospekt ist die Luxusmeile im Zentrum. Die Eremitage, das alte zaristische Winterpalais, steht mit den gezeigten 60.000 Exponaten auf einer Stufe mit dem Louvre in Paris und dem Prado in Madrid. Die spitzen Türme der Peter-und-Paul-Kathedrale und der Admiralität reichen bis in den Himmel. Die Isaakskathedrale überragt mit 101 Metern das gesamte Stadtzentrum. 12.000 Menschen haben in diesem Sakralbau Platz.

Nicht alle Besucher bleiben in der Stadt: Die Sommerresidenz Peterhof zählt bis zu 4,5 Millionen Gäste pro Jahr. Nicht nur der große Palast – ein 300 Meter langer Barockbau - sondern auch der Untere Park mit seiner Vielfalt an Fontänen ist ein Zeugnis für die unvergängliche Prachtentfaltung der russischen Monarchie. Mit einer Bootsfahrt auf der Newa endet der Aufenthalt. Noch einmal sehen wir die beeindruckende Skyline und Brücken, die so flach sind, dass man sie nächtens aufklappen muss, um die großen Schiffe passieren zu lassen.

Auf Wiedersehen in Russland
Unsere Flusskreuzfahrt nähert sich dem Ende. So viel gesehen, so viel gehört, so viel verstanden. Sie müssen wiederkommen sagt unsere Reiseleiterin Maria. Die Tage in Russland sind der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Einer Freundschaft mit dem Land, mit den Flüssen, Seen und Städten und mit seinen freundlichen Menschen. Wir würden gerne länger bleiben, müssen uns jetzt aber endgültig verabschieden. Sie sagt, dass sich nach so einer Flussreise jeder seine eigene russische Seele zusammen baut. So bleibt uns ihr allerletztes do swidanja im Ohr und die russische Weisheit: 100 Rubel sind kein Geld, 100 Jahre kein Alter, 100 Kilometer keine Entfernung und 100 Gramm Wodka kein Getränk!

Eine persönliche Beratung erhalten Sie von mir.